Dieser Text beschreibt Whisky. Der untere Text beinhaltet die Whisky Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Whisky Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Whisky fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Whisky möglichst ausführlich zu halten.
Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Whisky Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Whisky beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Whisky. Fragen zu dem Thema Whisky können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.
Whisky ArtikelWhisky (in Irland und großteils in den Vereinigte Staaten Amerika Whiskey geschrieben) ist ein aus Getreide durch Fermentierung und Destillation gewonnenes alkoholisches Getränk.
Das Wort Whisky, erstmalig 1736 erwähnt, leitet sich vom Schottisch-Gälischen uisge beatha ab (gesprochen: uschke bäha, auch uschkeba) bzw. vom Irisch-Gälischen uisce beatha (gesprochen: ischke baha oder ischke ba) und bedeutet Lebenswasser (uisge / uisce = Wasser, beatha = Leben; s. Indogermanische Sprachen). "Wasser des Lebens" heißt uisge / uisce na beatha. Die anglisierte Form usquebaugh hat sich aus der gälischen Ausspracheform uskeba entwickelt, wie man es häufig auch in Schottland, Irland und Wales bei Ortsnamen vorfindet, wird aber heute uskvebaw ('u' wie in cut, 'aw' wie in law) oder yuskibaw gesprochen. Andere Schreibweisen sind z. B. usqu(a)ebach und usquaebae. Der Begriff war bereits in dem 16./17. Jahrhundert geläufig. Man verstand darunter aber nicht ca. Whisky in dem eigentlichen Sinne, sondern auch andere Brände mit Würzzusätzen.
Whisky ist als verschnittener Blended Whisky oder als unverschnittener Single Whisky bzw. Straight Whisky in dem Handel (z. B. Single Malt, Straight Bourbon/Rye). Als unverschnitten gilt dabei ein Whisky, der aus einer einzigen Getreideart nach einer Methode hergestellt wurde. Verschnittener Whisky kann aus mehreren Getreidearten hergestellt werden oder aus einer Getreideart nach verschiedenen Methoden (Brennblasendestillation, engl. pot still, diskontinuierlich, und Kolonnendestillation, engl. continuous, patent oder Coffey still, kontinuierlich) und enthält häufig Zusätze aus kostengünstigen neutralen Bränden.
SLAINTE MHATH!
Zum Wohl! – Schottischer Trinkspruch (wörtl.: Gesundheit gute; gespr. 'slantsche wah')
Buch-Tipp: All about me. For you Versuch macht klug! Ok, ich bin schon seit fast 1 1/2 Jahren mit meinen Freund zusammen, und ich bin froh, dass das so gut hält, weil es meine erste Beziehung ist.
Also mein Freund und ich schreiben so gelegentlich über ICQ (Instand Messenger) und ich behaupte immer, dass ich ein offenes Buch bin.
Er sagt immer, das Buch möchte er handsigniert... | |
Im 5. Jahrhundert begannen christliche Mönche, allen voran der irische Nationalheilige St. Patrick, das Land der Kelten zu missionieren und brachten technische Geräte sowie das Wissen um die Herstellung von Arzneien und Parfum nach Irland und Schottland. Der Legende nach waren sie die ersten, die eine wasserklare Flüssigkeit destillierten, das aqua vitae oder uisge beatha. Das Wissen verbreitete sich in den folgenden Jahrhunderten durch das Aufkommen der Klöster, die damals das Zentrum vieler Ansiedlungen waren und eigene Gasthäuser betrieben.
1494 wird aquavite zu dem ersten Mal urkundlich in den schottischen Steuerunterlagen (Exchequer Rolls) erwähnt, als der Benediktiner-Mönch John Cor aus dem Kloster Lindores (Grafschaft Fife) in der damaligen schottischen Hauptstadt Dunfermline 8 Bollen einkauft. 1 boll (Bolle) = 4 firlot (1 firlot ~ 1 Scheffel) ist ein altes schottisches Getreidehohlmaß und entspricht für Malz 210,1 Liter oder ~62 kg. 8 Bollen waren also ungefähr 500 kg, gut für 400 Flaschen Whisky. (Et per liberacionem factam fratri Johanni Cor per preceptum compotorum, ut asserit, demandato domini Regis ad faciendum aquavite infra hoc computum, viij bolle brasii. dt.: Und durch Zahlung zugunsten Frater Johannes Cors auf Anweisung des Steuerprüfers, wie er versichert, auf Anordnung des Königs (James IV.), um Lebenswasser innerhalb dieser Bemessungsfrist herzustellen, 8 Bollen (~ 32 Scheffel) Malz.)
Ab dem 17. Jahrhundert wird das Brennen von Whisky steuerpflichtig. Old Bushmills in Irland wird 1608 die erste lizenzierte Brennerei. In den 60er-Jahren des 17. Jh. kommt es wegen der Steuern zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Steuereintreibern (gaugers) und Schmugglern (smugglers). In dem 18. Jh. gibt es in Irland mehr als 2 Tausend lizenzierte Destillerien!! 1821 werden von der Steuerbehörde über 14 Tausend illegale Brennereien ausgehoben. In Schottland werden nachdem Act of Union von 1707, der Vereinigung mit England, die Steuern ständig erhöht und damit die Brenner in den Untergrund getrieben.
1822 wird in Schottland der Illicit Destillation Act verabschiedet, der das Steuerrecht vereinfacht, aber die Rechte der Großgrundbesitzer stärkt. Wieder kommt es zu Unruhen. 1823 wird ein neuer Act of Excise beschlossen, der das Brennen von Whisky gegen eine Gebühr von 10 Pfund plus einem festen Steuerbetrag pro Gallone Whisky gestattet. Gleichzeitig wird eine Mindestgröße von 40 Gallonen für die Brennblase festlegt. George Smith ist der Erste, der nach der neuen Gesetzgebung eine Brennerei baut, die Destillerie Glenlivet. Durch das neue Recht wird die legale Produktion von Whisky endlich lohnend, innerhalb von zehn Jahren verschwinden illegale Brennereien fast vollständig.
1826 meldet Robert Scott ein neues Verfahren zur kontinuierlichen Destillation zu dem Patent an (patent still). 1832 verbessert Aeneas Coffey dieses Verfahren, das seitdem seinen Namen trägt (Coffey still). Die Iren mögen den Whiskey aus den neuen Geräten nicht, Coffey geht nach Schottland und begründet so den späteren Siegeszug schottischen Whiskys. John Haig (seit dem 17. Jhd.), John Walker, George Ballantine, die Brüder John & Thomas Dewar, James Buchanan ("The Big Five"), die Gebrüder Chivas und viel andere gründen in dieser Zeit ihre Firmen.
1856 stellt der Schotte Andrew Usher jun. den ersten Blended Whisky her. Sein Vater bot bereits 1844 den "Old Vatted Glenlivet" an. Der erste Blend namens "Usher's Green Stripe" existiert noch heute auf dem Markt! Weitere Händler verschneiden Malz- und Kornwhiskys zu der leichter zugänglichen Spirituose "Blended Scotch" wegen des kleinen Absatzes der z. T. rauhen und rauchigen Single Malts an ein größeres Klientel außerhalb Schottlands und verkaufen sie mit Erfolg. Durch eine Reblausplage, die 1858–1863 fast die gesamten französischen Weinstöcke vernichtet, werden Wein und Cognac knapp. So gelangte der "Blended Scotch" auch in betuchten Kreisen zu höherem Ansehen. Nach Ansicht angesehener Whiskyexperten wäre eine Verbreitung des Scotch Whiskys auch über die Single Malts möglich gewesen, da unter ihnen sehr milde Varietäten existieren, die man durch Mischen geeigneter Einzelmalzwhiskys ("Vat") hätte verfeinern können.=== Amerika ===
In Amerika wurde in den ersten Jahrhunderten nach der Entdeckung hauptsächlich Rum aus Zuckerrohr, der in der Karibik gut gedieh, hergestellt. In Nordamerika begannen zunächst die Bauern, die gut wachsenden Getreidesorten Roggen und Weizen zu vergären, die ältesten Brennereien entstanden in Maryland, Pennsylvania und Virginia. Gerste wuchs ca. schlecht, und Torf war nicht zu finden, so dass die traditionellen Rezepte zur Whiskyherstellung nicht angewandt werden konnten. Da der so gewonnene Brand wenig Geschmack aufwies, versuchten die Bauern, durch die Verwendung von Roggen und Auskohlen der Fässer mehr von dem gewohnten Raucharomains Destillat zu bringen.
Erst Ende des 18. Jahrhunderts entstanden reine Whiskeybrennereien; 1850 gab es in Pennsylvania 3 Tausend registrierte Brennblasen.
1794 erließ George Washington, der selbst eine Brennerei betrieb, eine Steuer auf Whiskey, da der Finanzbedarf des jungen Staates nachdem Ende des Unabhängigkeitskrieges sehr hoch war. Doch die Siedler nahmen diese Steuer nicht einfach hin, und es kam in Pennsylvania zur Whiskey-Rebellion, die von einer 13 Tausend Mann starken Armee unter Henry Lee niedergekämpft wurde. Die Whiskeybrenner zogen danach weiter nach Westen in die Staaten Kentucky und Tennessee.
Buch-Tipp: Das Whiskylexikon. Die Beschreibung für das Buch " Das Whiskylexikon. " fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. |
|
Buch-Tipp: Die schönsten Jahre. Vom Glück und Unglück der Liebe Eine Geschichte über die Liebe "Meine schönsten Jahre" - mit diesem Satz endet die kurze Geschichte, in der Elke Heidenreich sehr eindringlich und anrührend eine Mutter-Tochter-Beziehung schildert. Die erfolgreiche Tochter Nina ist auf der Suche nach Zärtlichkeit und Geborgenheit, die sie als Kind stets vermisst hat. Die Beziehung zur Mutter... |
Schottischer Whisky (Scotch Whisky) | |
Schottischer Whisky (Scotch) ist als Single Malt Whisky, Single Grain Whisky, Vatted (Pure) Malt Whisky oder Blended Scotch erhältlich.
Schottischer Whisky wird in über 100 Brennereien in verschiedenen Regionen der Hoch- und Tieflande gebrannt. Die klassischen Regionen sind:
- Highlands
- Lowlands
- Islay (Innere Hebrideninsel)
- Campeltown (Stadt in Südwest-Schottland).
Die Highlands werden unterteilt in: Northern Highlands, Western Highlands, Eastern Highlands, Speyside, Islands (Arran, Mull, Jura, Skye, Orkney Inseln). Ab und zu werden die Orkneys zu den Northern Highlands, die übrigen zu den Western Highlands gerechnet. In der Region "Speyside", entlang des Flusses Spey in den Grafschaften Morayshire und Banffshire, ist das Kernland des Whiskys, über 50 Destillerien sind hier auf engstem Raum vereint. Auch auf den Inneren Hebriden-Inseln Skye, Mull, Iura, Arran und auf den Orkney-Inseln gibt es Brennereien. Während die Whiskys aus der Speyside eher mild sind, gelten die Whiskys von der Insel Islay (gesprochen [eielah]) als die kräftigsten und rauchigsten. Laphroaig Malzwhisky z. B. wird als "medizinisch, an Desinfektionsmittel erinnernd" beschrieben, Talisker, die einzige Brennerei auf Skye, produziert einen rauchigen, herben Single Malt, der nach Gras und Salz schmeckt.
Liste der schottischen Brennereien
Neben den Brennereien gibt es auch unabhängige Abfüller, die bei den Herstellern meist außergewöhnliche Whiskys fassweise kaufen und unter eigenem Etikett auf den Markt bringen. Bekannt sind die Händlerabfüllungen von Gordon & MacPhail (Connoisseurs Choice), Signatory oder von Wm. Cadenhead Ltd. Aber auch die Besitzer der Brennereien, große Spirituosenkonzerne, bringen eigene Serien ausgewählter Jahrgänge bzw. Brennereien auf den Markt. Bekannt sind hier z.B. die Flora & Fauna-Serie oder die Rare Malt Series.
Destillate aus Malz, also gemälzter Gerste sind dabei die Grundlage jedes schottischen Whiskys, wobei das Malz häufig noch getorft wird, also über einem Torffeuer geräuchert.
Während die Nennung Single Malt einen Whisky aus Malzdestillat einer einzigen Brennerei beschreibt, handelt es sich bei Pure Malt (manche Einzelmalzwhiskys tragen auch diese Nennung) häufig um eine Mischung von Malzdestillaten verschiedener Brennereien, auch Vatted Malt genannt (kein Blend oder Verschnitt in dem engeren Sinn) - eine Mischung von Whiskys gleicher Produktionsart ohne Zusätze anderer Whiskyarten. Beim Blended Scotch hingegen kommen zu den Malzdestillaten zusätzlich Destillate aus Rohgetreide. Das bedeutet ungemälzte Gerste, Weizen oder Mais (mit 5 Prozent Gerstenmalz). Der Brand wird Kornwhisky (engl. (Single) Grain [Whisky]) genannt. Diese Destillate aus anderem Getreide bzw. aus Gerste nach anderer Herstellungsart (Kolonnendestillation) werden mit den Malzdestillaten verschnitten (ge’blendet’), um den vom Chefbrennmeister gewünschten Geschmack zu erzielen. Dabei werden bis zu 80 Destillate aus verschiedenen Destillierprozessen und Reifearten kombiniert.
Scotch Whisky darf sich ein Destillat bezeichnen, daß in einer schottischen Destillerie hergestellt und mindestens drei Jahre in Holzfässern unter Zollverschluss dort gereift ist; üblich sind 8 - 12 Jahre Lagerung, aber auch 15, 20, 25, 30 und 50 Jahre. Manche Brenner sagen, dass ein Whisky nach zehn Jahren Lagerung den besten Geschmack hat, danach wird er ca. noch milder. Dies kann in dem Vergleich von zehn Jahre alten Whiskys zu zwanzig Jahre alten Whiskys der gleichen Brennerei jeder selbst herausfinden. Für die Lagerung werden, in dem Gegensatz zu den Vereinigte Staaten Amerika, niemals frische Eichenfässer benutzt, sondern Fässer, in denen vorher Bourbon Whiskey oder Sherry gelagert wurde. Gerne benutzt werden Limousin-Eichenfässer (Quercus ruber) aus den Vereinigte Staaten Amerika, in denen zuvor bereits amerikanischer Whiskey 3 Jahre gelagert wurde. Ursprünglich geschah dies aus Kostengründen, heute jedoch ist es ein wichtiger Teil der Whiskytradition geworden, denn dies gibt jedem Whisky einen Großteil seines charakteristischen Geschmacks. Sherry-Fässer aus Spanien eignen sich bestens für die süßen, komplexen, Whiskys der Speyside, während für die Inselwhiskys wegen des rauchigen Geschmacks Bourbon-Fässer aus amerikanischer Eiche zu dem Einsatz kommen. Die Böttcherei Speyside Cooperage in Craigellachie setzt ungefähr 100 Tausend Eichenfässer jährlich neu zusammen und repariert Fässer für die umliegenden Brennereien.
Blended Scotch enthält einen oder mehrere Single Malts (bis zu 70 verschiedene) als geschmacksgebende Bestandteile mit Zusätzen von Grain Whisky, der ähnlich wie der deutsche Korn hauptsächlich aus ungemälztem Getreide unter Zusatz von ungefähr 5 Prozent Gerstenmalz hergestellt wird und sehr kostengünstig ist. Bekannte Sorten sind Chivas Regal, Ballantine’s, Johnnie Walker. Letzterer wird als reine Handelsmarke in der Talisker-Brennerei auf Skye geblendet und gelagert.
Scotch hat in dem Handel mindestens 40 Vol.- Prozent Alkohol. Der Fasswhisky, der meist um die 70 Vol.- Prozent Alkohol hat, wird dazu mit Wasser verdünnt. Die Nennung Scotch ist, in dem Gegensatz zur Nennung Single Malt, gesetzlich geschützt. (s. Single-Malt-Whisky). Schottland exportiert jährlich über 700 Mio. Flaschen, hauptsächlich in die Vereinigte Staaten Amerika, nach Frankreich, Spanien und Japan.
Jim Dunbar von der Edradour-Brennerei in Pitlochry sagt: „Am besten hat man drei Whisky-Sorten in dem Hause: einen preiswerten Blend für Leute, die man nicht mag, einen guten Vat für die Freunde, und einen Single Malt für sich selbst.“
Buch-Tipp: Die zehn Geheimnisse der Liebe. Ein absolutes Highlight! Das Buch geht unter die Haut und ist sofort zu meinem Lieblingsbuch geworden. (By the way: Danke, Claudi!) Es ist eines, das man sich stets wieder mal zu Gemüte führen sollte (und auch gerne tut), den Mensch vergisst leider schnell - auch die einfachsten und eigentlich selbstverständlichsten Dinge in dem Umgang mit sich, anderen... |
Irischer Whiskey (Irish Whiskey) | |
Verschiedene Einflüsse haben in der Vergangenheit zu einer sehr starken Konzentration der Whiskeyproduktion auf der gesamten irischen Insel geführt. Gegenwärtig gibt es eine bezeichnenswerte Produktion der fast einhundert verschiedenen Sorten ca. noch an drei Standorten.
Die Irish Distillers Group, die seit 1987 zur französischen (!) Pernod Ricard Gruppe gehört, produziert in einer modernen industriellen Anlage in Midleton, County Cork in dem Süden der Republik und zugleich in dem County Antrim in Nordirland. In der Wirtschaft funktioniert also die irische Wiedervereinigung schon. Antrim ist der Standort der bekannten Old Bushmills Brennerei, gegründet 1608 bzw. 1784, auf jeden Fall die älteste noch produzierende Brennerei Irlands. In Midleton werden die diversen John Jameson Whiskeys seit 1780 hergestellt, auch die Marke Paddy und verschiedene kleinere Marken für den irischen Markt, wie John Power sowie der ca. noch in Deutschland und Dänemark bekannte Tullamore Dew.
Eine Sonderrolle nimmt die erst 1987 gegründete innovative unabhängige Cooley Distillery in Riverstown nahe Nordirland ein, in der auch viele Handelsmarken hergestellt werden.
Besucher können die Old Jameson-Schaudestillerien in Midleton und seit 1997 in dem Stadtzentrum von Dublin, Smithfield Village, Bow Street besichtigen.
Für irischen Whiskey wird kein Torffeuer benutzt, er ist daher milder (fast süß) als die meist rauchigen schottischen Whiskys. Auch wird er traditionell dreifach destilliert.Im Gegensatz zu dem schottischen, der bis auf wenige Ausnahmen generell zweifach destilliert wird.
Die meisten irischen Whiskeys sind blends, jedoch werden in letzter Zeit auch verstärkt Single Malts angeboten. Als weitere Qualitätsbezeichnungen findet man Pure Pot Still, was die alleinige Verwendung einer pot still-Destillationsanlage beschreibt.
Das Blenden irischer Whiskeys unterscheidet sich vom Blenden schottischer Whiskys dadurch, dass vor allem durch die Kombination verschiedener Reifeprozesse in verschiedenartigen Fasstypen (Sherry-, Bourbon-, Portweinfässer) der Geschmack beeinflusst wird. Daher spricht man in Irland auch vom Vatting (von engl. Vat = Mischfass).
Bekannte Blends sind:
- Crested Ten
- Inishowen
- Jameson
- Midleton Very Rare
- Paddy
- Red Breast
- Tullamore Dew
- John Power & Son
Bekannte Single Malts sind:
- Bushmills
- Connemara, der getorft ist und ca. zweifach destilliert wird
- Locke's 8 Year Old
Erwähnt seien auch die Whiskeyliköre Irish Mist (engl. für Sprühregen/Nebel, welch unfreiwillig treffende Nennung!) und der bekanntere Baileys Irish Cream genannt.
Buch-Tipp: Einsamkeit überwinden. Von innerer Leere zu sich und anderen finden Sehr hilfreich Ich habe das Buch gekauft und finde es sehr gut. die Übungen daraus wende ich konsequent an. Da ich durch meine Erziehung und Kindheitserfahrungen kein Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein aufbauen konnte, dachte ich stets schlecht von mir und hielt mich für einen Versager. Aber dank des hilfreichen und leicht verständlichen... |
Amerikanischer Whiskey (American Whisk(e)y; Bourbon, Rye, Corn, Tennessee) | |
Amerikanischer Whiskey wird aus Roggen (Rye), Mais (Corn), Gerste (Barley) oder (seltener) Weizen (Wheat) hergestellt; die Zusammensetzung der Getreidesorten unterscheidet sich regional.
Bourbon ist ein Whisky, der aus mindestens 51 Prozent Mais hergestellt werden muss, bevorzugt wird ein Maisanteil in der Maische von etwa 65-75%. Darüber hinaus gibt es eine gesetzlich vorgeschriebene Lagerzeit von 2 Jahren, die in neuen, innen angekohlten Weißeichenfässern absolviert werden muss. Die Verwendung von frischen Eichenfässern, die dem Bourbon einen guten Teil seines Geschmacks verleit, wurde nicht etwa des Geschmackes wegen eingeführt. Vielmehr wollte man zu Beginn des 20. Jahrhunderts strukturschwache Regionen mit üppigen Wäldern (z. B. Arkansas) wirtschaftlich unterstützen. Die Nennung stammt vom Bourbon County (Landkreis) in Kentucky, wo die ersten Whiskeys in Amerika gebrannt wurden.
Rye Whiskey oder einfach ca. Rye ist der von vielen Kennern als intensiver und würziger beschriebene Bruder des Bourbon, dessen Maische mindestens 51 Prozent Roggen enthalten muss. Er war der ursprüngliche Whisky in ganz Nordamerika. Erst zu dem Ende der Prohibition wurde er von Bourbon bzw. Tennessee Whisky an Popularität überholt und ist heute beinahe eine Seltenheit.
Tennessee Whiskey aus Tennessee stammt zu mindestens 51 Prozent aus Mais und zu mindestens 20 Prozent aus Roggen, Weizen oder Gerste. Er wird vor der Fasslagerung -- ähnlich wie Wodka -- über Aktivkohle gefiltert, was ihn sehr mild macht.
Bekannte Marken sind:
- Jim Beam (Bourbon, Rye)
- Wild Turkey (Bourbon, Rye)
- Bernheim (Bourbon, Rye)
- Four Roses (Bourbon)
- Buffalo Trace (Bourbon, ehemals Ancient Age)
- Labrot & Graham' (Bourbon)
- Van Winkel (Bourbon)
- Jack Daniel's (Tennessee Whiskey)
- George Dickel (Tennessee Whisky, ohne e!)
- Maker's Mark (Kentucky Straight Bourbon Whisky, ohne e!)
Maker's Mark wird seit 1953 in der Nähe von Loretto, Kentucky, von der Brennerfamilie Samuels in vergleichsweise kleinen Mengen (20 bis 40 Barrels pro Tag) hergestellt. Er gilt unter Liebhabern als der eleganteste aller Bourbon.
Corn-Whiskey ist Maiswhiskey (corn, maize = Mais) mit mindestens 80 Prozent Maisanteil in der Maische. Der Whiskey darf max. bis 80 Prozent ausdestilliert werden und muß mindestens zwei Jahre in frischen oder gebrauchten, unverkohlten Eichenfässern lagern. Ein Marke ist z. B. Platte Valley Kentucky Corn Whiskey in dem Krug.
Gelegentlich als Whiskey genannt, zählt der Southern Comfort zu den Whiskeylikören. Er ist eine Mischung aus Bourbon [und Pfirsichlikör] mit Zusätzen aus Pfirsichen, Zitrusfrüchten und Gewürzen. 1874 erfand der Barkeeper Martin Wilkes Heron in New Orleans einen Cocktail mit dem Namen Cuffs and Buttons als Gegenstück zum damals beliebten Hats and Tails und vermarktete ab 1889 eine Weiterentwicklung dieses Cocktails als Southern Comfort.
Buch-Tipp: Ich liebt Du klein aber fein Dieses kleine Büchlein ich einfach schön und das perfekte Geschenk für einen ganz besonderen Menschen. Egal ob man frisch verliebt ist, oder schon lange zusammen. Es wird die Geschichte von einer Liebe erzählt, die irgendwann einmal von Wolke7 zurück in den Alltag musste. |
Kanadischer Whisky (Canadian Whisky) | |
Als Grundlage für kanadischen Whisky wird hauptsächlich Roggen benutzt, jedoch kann er aus sehr vielen unterschiedlichen Bestandteilen bestehen, auch Zusätze von Sherry, Obstwein oder Fruchtsäfte sind in kleinem Maße (bis zu 2 %) erlaubt. In dem Gegensatz zu seinen Verwandten aus den Vereinigte Staaten Amerika ist er zu allermeist ein Blended Whisky, d.h. ein Verschnitt aus Bränden verschiedener Distillerien. In den meisten Whisky-haltigen Cocktails gilt Canadian als beste Wahl, da er besser mit anderen Zutaten harmoniert. Bekannte Marken sind
- Black Velvet
- Canadian Club
- Canadian Club Classic 12 Years
- Crown Royal
- Forty Creek Barrel Select
- Pendleton 10 Years
- Seagram’s Very Old 8 Years
- Tangle Ridge 10 Years.
Buch-Tipp: Ich schenk dir mein Herz. Herzbox Kärtchen mit kleinen Liebesbotschaften Süße Liebesgrüße für jeden Tag Für den Valentinstag, das Einjährige oder einfach mal so. . . Die "Liebeskarten" mit Komplimenten und Hommagen an seine/n Geliebte/n versüßen dem Lebenspartner jeden Tag. Am besten moregns auf den Frühstückstisch oder in die Handtasche, so dass die Freude über einen schönen Spruch besonders groß... |
| |
Seit Mitte der 80er-Jahre wird auch in Japan – vor allem in dem kühleren Norden des Landes, wo kein Reisanbau möglich ist – Single Malt produziert. Als Vorbild dient dabei der schottische Maltwhisky. Japanischer Whisky ist auf Grund seiner guten Qualität in Japan selbst recht beliebt, aber auch in dem Ausland werden diese Whiskys in letzter Zeit verstärkt angeboten. Marken:
Das Interesse der Japaner am schottischen Nationalgetränk ging so weit, dass sie sich in einige schottische Brennereien einkauften.
Buch-Tipp: Ich sucht Du Du ? . . oder ich ??. . ein wunderschönes Geschenkbuch Die Geschichte, bzw. das was dieses Buch aussagen möchte, ist sehr schnell erzählt. Jeder hat sich bestimmt schon mal in seinem Leben gefragt, warum er nicht das berühmte passende Deckelchen für sich in Sachen Liebe findet!?
In diesem kleinen Buch geht es deshalb das , "ich" auf die Wanderschaft... |
| |
Es gibt ca. zaghafte Versuche, in Deutschland eigene Whiskysorten herzustellen, die bekanntesten deutschen Whiskys sind Blends ausländischer Whiskys mit Bränden aus anderen Getreidesorten, z. B.
Auf der Schwäbischen Alb jedoch gibt es eine Destillerie, in der ein Grain Whisky aus Weizen und Gerstenmalz gebrannt wird
In Witten an der Ruhr wird von der Destillerie Sonnenschein ein 10 Jahre alter Single Malt Whisky gebrannt.
- Sonnenschein Single Malt Whisky
Auch ein
ist seit 2003 begrenzt unter dem Namen Slyrs erhältlich. Es handelt sich um einen reinen Malt Whisky abgefüllt mit 43 Prozent Alkohol. Als Rohstoff wird Gerstenmalz das zu dem Teil über Buchenholz geräuchert wurde benutzt. Brennmeister Tobias Maier destilliert in dem Pot-Still-Verfahren in einer Kupferbrennblase mit ungefähr 450 Litern Inhalt. Die Lagerung erfolgt in neuen 225 l Barriques aus amerikanischer Weißeiche. Die erste Abfüllungen des Jahrgang 1999 limitiert auf 1600 Flaschen erfolgte in dem Mai 2002.
Buch-Tipp: Jeden Tag lieb' ich dich mehr! . . . und mehr und mehr . . . Jeden Tag lieb ich dich mehr . . . Dieses Büchlein ist mal wieder eine herrliche Variante einem lieben Menschen seine Gefühle zu offenbaren und sich zB für den allmorgentlichen Abschiedskuss zu bedanken und ihm zu sagen, wie schön es ist, sonntags auf der Couch herumzulümmeln.
Jeden Tag (MO-SO) wird eine derartige... |
| |
Bis 1999 war es in der Schweiz strengstens verboten, aus Getreide oder Kartoffeln Hochprozentiges herzustellen. Das entsprechende Gesetz wurde am 1. Juli 1999 aufgehoben, und noch am selben Tag wurde in Lauwil der erste Whisky destilliert. Der Bauernhof Die Holle ist wohl die kleinste Whiskybrennerei der Welt und der einzige Betrieb, der Bio-Whisky aus biologisch angebauter Gerste herstellt. Der Whisky reift in alten Rot- und Weißweinfässern.
In Baar wird ein Single Malt hergestellt, der seit 2002 unter dem Namen
- Swissky angeboten wird. Das Herstellungsverfahren entspricht auch hier weitgehend dem Scotch, der Swissky wird in alten Sherry- und Weinfässern gelagert.
Buch-Tipp: Malt Whisky. Das Standardwerk Eine Beschreibung zum Buch " Malt Whisky. Das Standardwerk" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet. |
| |
In Österreich gibt es ebenfalls Experimente, einen Single Malt Whisky herzustellen. Seit November 2002 wird der
- Reisetbauer Whisky angeboten, der 6 Jahre gereift ist.
|
| |
Auch in Frankreich, Indien, Neuseeland und Australien wird Whisky hergestellt. In Thailand wird ein Whisky aus Reis angeboten. Bekannte Whiskymarken dieser Länder sind:
- Lammerlaw (Neuseeland, seit 2001 geschlossen)
- Sullivans Cove (Tasmanien/Australien)
- Cradle Mountain (Tasmanien/Australien)
- Armorik (Bretagne/Frankreich)
- Mekong
- Antiquity (Indien)
|
| |
Die Gerste für den Whisky wird zunächst gemälzt. Dazu wird sie angefeuchtet und auf speziellen Böden (oder in Trommeln) keimen gelassen. Nach Tagen wird das Grünmalz über Hitze in Darren (kiln) getrocknet, um die Keimung zu stoppen. In Schottland wird dazu häufig ein Torffeuer benutzt, wodurch der Rauchgeschmack mancher Whiskys entsteht.
Anschließend wird das Malz geschrotet und mit warmem Wasser in dem Maischebottich (mash tun) vermischt. Dieser Ablauf wird maischen genannt. Die Maische oder Würze (wort) wird anschließend in einem Gärbehälter (wash back) mit Hefe versetzt und vergoren.
Die erhaltene alkoholhaltige, an Bier erinnernde Flüssigkeit (wash, distiller’s beer) wird in einer Brennblase oder einem säulenförmigen Brennapparat erhitzt. Die dabei entstehenden Dämpfe (Alkohol, Geschmackstoffe) werden aufgefangen, gesammelt und schließlich in Fässern gelagert.
Single Malt und irischer Pot-Still-Whiskey werden dabei in kupfernen, zwiebelförmigen Brennblasen (pot stills) destilliert, die sich nach oben hin in einem Schwanenhals (swan neck) ausläuft. Andere Whiskyarten werden meist in säulenförmigen Brennapparaten (patent still, coffey still) destilliert, die höher ausdestillieren, aber einen weniger geschmacksintensives Destillat produzieren. Brennblasen erzeugen ein Destillat mit 60—75 Vol.- Prozent Alkohol, in den patent stills werden bis zu 95 Vol.- Prozent erreicht.
Das Brennen eines guten Whiskys gilt als Kunst. Die Form der still, das Material, die Temperatur – alles hat Einfluss auf den Geschmack des Whiskys. Malzwhisky wird mindestens zweimal in verbundenen pot stills destilliert, in Irland und in einigen Brennereien der Lowlands Schottlands wird dreimal destilliert.
Der entstandene Feinbrand wird auf Fässer abgefüllt und gelagert. Bei der Lagerung verdunstet pro Jahr bis zu 2,5 Prozent des enthaltenen Alkohols, der sog. Anteil der Engel (angels share).
|
| |
Whisky auf Eis (on the rocks) ist für einen guten Whisky eine Greueltat: durch die Kälte wird ein Teil der aromagebenden Geschmacksstoffe (mittlere Alkohole, Ester, Phenole) niedergeschlagen, der Whisky wird sichtbar trübe, das Aroma ruiniert. Durch das Servieren auf Eis können allenfalls ganz minderwertige Whisk(e)ys etwas erträglicher gemacht werden. Guter Whisky soll wie guter Cognac wohltemperiert serviert werden, damit sich die Geruchs- und Geschmacksstoffe voll entfalten können. Dabei spielt das Glas eine entscheidende Rolle. Ideal wäre schon ein Cognacschwenker, eine Sherrytulpe oder eben ein Whiskytestglas (nosing glass). Es ist etwas fülliger als eine Sherrytulpe. Diese dünnwandigen, nach oben verjüngten Gläser halten das Aroma und eignen sich hervorragend zu dem Probieren und Genießen eines guten Branntweines. Demgegenüber sind die becherartigen "typischen" Whisky-Gläser (tumbler) für eine Whisky-Verkostung mit Geruchs- und Geschmacksprobe weniger geeignet. In Großbritannien waren und sind hochstielige, kugel- oder kelchförmige Whiskygläser gebräuchlich, die eine akzeptable Alternative sind.
Die Meinungen darüber, ob dem Whisky zu dem Trinken Wasser zugesetzt werden soll oder nicht, gehen auseinander. Bei den meisten erhältlichen Whiskys ist die Frage ohnehin akademischer Natur, da die in dem Handel erhältlichen Sorten mit 40 Vol.- Prozent bzw. 43 Vol.- Prozent Alkohol schon mit Wasser auf Trinkstärke verdünnt wurden. Whiskys, die in Fassstärke (um 60 Vol.- Prozent Alkohol) abgefüllt wurden, sind dagegen ohne Zugabe von Wasser häufig zu stark, um sie wirklich genießen zu können. Durch Zugabe von Wasser werden die Schärfe des Alkohols gemindert und die Aromen des Whiskys freigesetzt. Man sollte zu dem Verdünnen ein qualitativ hochwertiges, weiches, kohlensäurefreies Wasser benutzen. Das Benutzen von echtem schottischem Quellwasser gilt den Einen als stilecht, den Anderen als snobistisch. Gegen normales, gutes Leitungswasser oder Tafelwasser ist eigentlich nichts einzuwenden. Man sollte die Variante bevorzugen, die einem persönlich am besten schmeckt, und das kann sogar je nach Whisky unterschiedlich sein. Schotten und Iren trinken ihren Whisk(e)y selbst häufig in dem Verhältnis von etwa 1:1 mit Wasser verdünnt. In Cocktails sollte man zwar guten Whisky benutzen, aber Single Malts sind fast zu schade. Sie sind durch ihren häufig rauchigen Charakter ca. bedingt geeignet. Leichtere Sorten wie Canadian Whisky eignen sich gut. Bourbon Whiskey wird auch in Sours benutzt, da der Geschmack anderer Whisk(e)ys mit sauren Zusätzen nicht gut harmoniert.
|
| |
Die Frage nach einem "guten" Whisky ist nicht endgültig zu entscheiden. Vorrang hat der persönliche Geschmack. Trotzdem lassen sich einige Qualitätskriterien aufstellen, die die Suche nach einem "guten" Whisky lenken können. In dem Folgenden sind die wichtigsten Merkmale erläutert.
|
| |
Single Malt Whisky ist unverschnittener, ausschließlich aus gemälzter, also gekeimter und gedarrter Gerste hergestellter Whisky aus einer einzigen Destillerie. Wesen und Charakter des Whiskys werden von den regionalen Besonderheiten des Herstellungsortes bestimmt.
|
Lieferant für die Gerste | |
Aus ökonomischen Gründen kann heute nicht mehr jede Destillerie ihre eigene Gerste anbauen. Insofern die Gerste bzw. das Malz von einem zentralen Lieferanten gestellt wird, wird der Aspekt der örtlichen Besonderheit des Whiskys fraglich. Häufig wird aber in den Zentralmälzereien nach den individuellen Rezepten der Brennereien verfahren.
|
| |
Die Mindestdauer für die Fassreifung beträgt drei Jahre (Scotch), zwei Jahre (Bourbon etc.). Erst nach diesem Zeitraum darf das Produkt "Scotch Whisky", "Bourbon" etc. genannt werden. Altersangaben wie "10 years old" beziehen sich ca. auf die Lagerung in dem Fass und den jüngsten Whisky (bei gemischten Whiskys wie Blend etc.), d. h. es können auch ältere Sorten darunter sein. Auch wenn der Whisky noch weitere Jahre in der Flasche lagert, bleibt die Altersangabe bestehen.
|
Art des Fasses für die Lagerung | |
Die Fassart (z. B. Eiche), das Herkunftsland des Holzes, Alter und Nutzung des Fasses vor der Abfüllung (z. B. Sherry-, Port-, Rumfaß) sind wesentliche Merkmale, die auf den Geschmack des Whiskys Einfluss haben.
|
Faßstärkeabfüllung (Cask Strength) | |
Einem Whisky in Faßstärke (Cask Strength) wurde nach der Lagerung kein Wasser zugesetzt, um einen bestimmten Alkoholgehalt zu erreichen. Je nach Lagerung und Alter besitzt ein Whisky eine Faßstärke von 55–70%. Meist werden diese Whiskys von unabhängigen Abfüllern angeboten, aber auch stets mehr als Brennereiabfüllungen.
|
Jahrgangsabfüllungen (vintage bottlings) | |
Whiskys in Faßstärke, aber auch andere ausgesuchte Malz- und Kornwhiskys, werden mit der Angabe des Brennjahres (und –monats) und des Abfülljahres (und -monats) auf dem Etikett angeboten.
|
| |
Da jedes Fass dem Whisky einen anderen Geschmack gibt, ist es auch bei Single-Malt-Whiskys üblich, dass Whiskys aus mehreren Fässern gemischt werden, um einen bestimmten einheitlichen Geschmack innerhalb einer Abfüllung zu erreichen. Ab und zu ist jedoch bereits der Whisky eines einzelnen Fasses so gut, dass er ohne Mischen mit einem anderen Fass verkauft werden kann. In diesem Fall spricht man von "Single Cask Whisky".
|
| |
Die meisten Whiskys werden 2-fach destilliert. Es gibt aber auch 3-fach Destillationen (z. B. Auchentoshan; irische Whiskys).
|
| |
Der Zusatz von Farbstoffen dient der einheitlichen Farbgebung. Zusätze müssen gemäß EU-Richtlinie auf den Flaschen kenntlich gemacht werden und nicht zwingend auf der Verpackung. Die Wahl des Farbstoffs sollte das Aroma des Whiskys nicht beeinflussen.
|
| |
Da Nicht-Kaltgefilteter Whisky ("Un-Chillfiltration") durch Kühlung ausflockt und zu einer Trübung führt, erfolgt in einigen Destillerien zusätzlich zur notwendigen Filterung eine sogenannte Kaltfilterunge. Die Kaltfilterung ("Chillfiltration") entzieht dem Whisky unnötigerweise Aromastoffe.
|
| |
"Vatted Malts" sind Whiskys verschiedener Destillerien (nicht unbedingt verschiedener Eigentümer), die als Single Malts gemischt werden. Diese werden in der Regel zunächst in Fässern vermischt und eine weitere Zeit gelagert, um die Whiskys miteinander zu "verheiraten".
|
| |
Blended Whiskys stellen einen Verschnitt aus Single Malt und Single Grain Whiskys (Kornwhiskys) dar. Sie bestehen aus ungemälztem Getreide, z.B. Weizen, Mais oder auch Gerste. Das Blenden wird als künstlerischer Akt des Blendmeisters verstanden und liefert eine Reihe qualitativ hochwertiger Produkte.
|
| |
Es ist keine leichte Aufgabe, einen Whisky zu bekommen, der
- ein Single Malt ist,
- nicht kühlgefiltert ist (Un-Chillfiltration),
- aus einem einzigen, numerierten Fass stammt (Single Cask)
- die Art des Fasses bebezeichnet (z.B. Sherry Butt)
- in Fasstärke (Cask Strength) abgefüllt wurde,
- länger als 10 Jahre in dem Fass gereift ist,
- ohne Farbstoffzusätze auskommt (bei Spitzenmalts die Regel) und
- alle geforderten Merkmale auf der Flasche dokumentiert.
Aber selbst wenn es einem gelingen sollte, so stellen alle Qualitätskriterien zusammengenommen keinesfalls sicher, dass einem dieser Whisky persönlich auch schmeckt.
Bestellt man in Schottland oder Irland einen Whisky, dann bestellt man immer einen "Whisky" oder "Malt" (bzw. eine best. Marke), nie einen Scotch oder Irish, es sei denn, man wünschte in Schottland einen Irish.
|
| |
Proof ist eine veraltete Einheit für den Alkoholgehalt. In den Vereinigte Staaten Amerika entspricht 1 Proof einem Alkoholgehalt von 0,5 Prozent vol., beim Britischen Proof entspricht 1 Proof 0,57 Prozent vol. Scotch Whisky wird häufig mit 70 Brit. Proof = 40 Prozent vol. oder 100 Brit. Proof = 57,15 Prozent vol. angeboten.
|
Weiteres zu dem Artikel Whisky |
| Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Antrim, Armee, Baileys, Brenner, Cognac, Deutschland, Entstehungsgeschichte, Gesetzgebung, Handelsmarke, Jahrgang, November, Nutzung, Pennsylvania, Scott, Stadtzentrum, Straight, Vorbild, Walter | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Whisky' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Whisky Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Whisky' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Whisky' und 'Whisky' Definition sehr dankbar.
Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Whisky' Beschreibung entsprechen.
|
|